Kennst du das auch? Du hetzt von einem Termin zum nächsten. Hast tausende von Dingen, die du erledigen musst und dir wächst alles über den Kopf? Das ging mir lange Zeit auch so. Bis ich an den Punkt kam wo sich etwas ändern musste. Das kannst du auch. Mit kleinen Hilfsmitteln kannst du viel erreichen. Du musst nur am Ball bleiben und es dir zu Gewohnheit machen.

Stelle Ablenkungen ab

Ablenkung ist ein großer „Feind“, wenn wir konzentriert arbeiten wollen. Erwischt du dich auch dabei. Du willst konzentriert an etwas arbeiten, checkst zwischendurch jedoch deine E-Mails, schaust dir bei Youtube ein Video nach dem anderen an oder kommentierst Beiträge bei Facebook oder Instagram? Und bist du dich umschaust sind schon ein bis zwei Stunden vergangen. Das ist total ärgerlich. Aber du bist nicht alleine. Es geht viele Menschen so.

Deshalb: egal ob du mit deinem Tier arbeitest, Therapiepläne ausarbeitest oder Bürotätigkeiten nachgehst. Schalte jegliche Ablenkung ab. Schalte dein Handy auf lautlos, deine Klingel aus und stelle dein Festnetztelefon leise. Lass auch dein E-Mail Postfach geschlossen! Nimm dir diese Zeit nur für dich.

Es gibt einige Tools, die du auf deinem Handy oder deinem Laptop installieren kannst. Du kannst sie so einstellen, dass sie dir den Zugriff ins Internet oder Anrufe/Nachrichten blocken. So kommst du gar nicht in Versuchung.

Trage dir deinen Termin mit dir im Kalender ein

Ein finde ich extrem wichtiger Punkt. Wir müssen unsere Aufgaben schriftlich fixieren, damit wir sie erledigen. Trage dir morgens in einen Kalender ein, was du alles erledigen möchtest. Und dann trage dir die Zeiten ein, wann du diese Dinge erledigen möchtest. Nimm dir Zeit für einen Termin mit dir selbst, deinem Bürokram oder deinem Tier. Blogge diese Zeiten fest und lasse nichts anderes dazwischen.

Weniger ist mehr

Das ist ein Punkt an dem ich lange arbeiten musste. Und in manchen Phasen muss ich immer noch daran arbeiten. Wir nehmen uns einfach zu viel vor. Wir überhäufen unseren Tag förmlich mit zu vielen Aufgaben und stellen dann fest, dass wir es nicht umsetzten können. Es bleibt keine Zeit mehr für unsere Tiere, unsere Familie, unsere Freunde oder unseren Hobbies. Daraus entsteht nicht nur Frust, weil wir unsere Aufgaben nicht erledigt haben. Es entsteht auch Frust, weil wir keine Freizeit mehr haben. Dauerhaft kann dieser Zustand krank machen. Also, mach lieber weniger und dafür richtig.

Nimm dir pro Woche eine große Aufgabe und maximal fünf kleine Aufgaben vor. So schaffst du dein Arbeitspensum und es entsteht weder Frust noch Stress.

Wenn du mit deinem Tier arbeitest solltest du dir sowieso nicht zu viel vornehmen. Kleine Einheiten von zwei bis maximal fünf Minuten sind ausreichend. Wiederhole die Einheiten zwei bis drei Mal.

Nutze die Pomodoro-Technik

Diese Technik ist genial, wenn du an Texten, Buchhaltung, Erstellen von Seminaren oder den Dingen arbeitest, wo deine volle Konzentration gefordert ist.

Stelle dir einen Timer auf 50 Minuten. Arbeite in diesen 50 Minuten konzentriert und ohne Ablenkung. Dann machst du 10 Minuten Pause. Atme durch, öffne ein Fenster, schau in den Garten oder sag deinem Tier „Hallo“. Surfe jedoch nicht im Internet oder beschäftige dich mit deinem Handy. Wichtig ist, dass du in diesen 10 Minuten deinen Geist zur Ruhe kommen lässt und durchlüftest.

Fokus setzten

Setze den Fokus auf die Dinge, die du möchtest. Nicht auf das was andere von dir erwarten. Das hilft dir nicht und erzeugt nur Frust bei dir. Überlege dir immer, was dich weiter bringt. Nicht dein Umfeld.

„Was Dich nicht glücklich macht kann weg.“

Druck von außen

Ein wirklich großes Thema. Das betrifft jeden. Egal ob Tierhalter, wie Tiertherapeuten, Tiertrainier oder die nette Nachbarin von neben an. Unser Umfeld macht sich sein eigenes Bild von uns mit dem entsprechenden Mustern und Erwartungen. Werden diese Erwartungen und Muster nicht erfüllt sind Vorwürfe nicht selten. Gerade, wenn du dich erst selbstständig gemacht hast oder dein Hund oder Pferd nicht dem „Normalbild“ entspricht. Hierdurch entsteht ganz häufig Druck von außen. Mit der Zeit setzt du dich selbst unter Stress und baust bei dir unbewusst innerlichen Druck auf. Dieser Zustand kann eine richtige Abwärtsspirale hervorrufen.

„Hole dein Stopp-Schild hervor.“

Immer wenn du bemerkst, dass du innerlich in Stress gerätst, dann sage dir „Stopp“. Das kann laut oder leise sein. Hole dir einen visuellen Verstärker vor dein inneres Auge dazu. Ich nutze für mich das Straßen-Stopp-Schild. Es kann aber auch eine schöne Blume oder eine Farbe sein. Nimm das, was dir gefällt.

Gib dir Zeit

Wir Menschen brauchen wie unsere Tiere Zeit zum Umlernen. Also sei nicht zu streng mit dir. Du kannst nicht von heute auf morgen all deine Gewohnheiten ablegen. Fang mit den kleinen Dingen an und du wirst sehen irgendwann läuft alles routiniert ab.

Fang heute an. Tue jetzt den ersten Schritt!

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