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Haben unsere Tiere Schmerzen, dann geht es auch uns einfach nicht gut. Das geht mir genauso wie dir. Machst du dir Sorgen und hast dein Tier ständig im Auge? Schläfst du vielleicht nachts sogar schlecht, weil dir immer wieder die gleichen Gedanken um dein Tier im Kopf herum schwirren? Bist du vielleicht sogar schon nervös, weil du dir unsicher bist, ob es deinem Tier gut geht? Das kenne ich gut. Ich kann dich voll und ganz verstehen. Deshalb möchte ich dir 5 Anzeichen zeigen, auf die du achten solltest.

Lustlosigkeit

Viele Tiere, die Schmerzen haben möchten nicht mehr spazieren gehen, ausreiten oder beschäftigt werden. Sie liegen häufig nur noch rum oder stehen mit hängendem Kopf auf der Weide oder in der Box. Sie lassen sich nicht animieren und motivieren. All das, was dein Tier zuvor geliebt hat wird ignoriert.

Unrundes Gehen

Das ist wohl das häufigste und auffälligste Merkmal. Wenn unser Hund nicht mehr entspannt läuft oder das Pferd außer Takt geht, fällt es uns Menschen auf, dass unser Tier Schmerzen hat. Die Problematik hierbei ist, dass es unseren Tieren dann schon länger nicht gut geht. Gerade im Gangbild zeigen die Tiere schon wesentlich früher mit kleinen Anzeichen, dass es etwas nicht stimmt. Also, fällt es dir jetzt erst auf. Mach dir keine Vorwürfe, aber lass das Problem so schnell wie möglich abklären.

Futterverweigerung

Bietest du deinem Tier das beste Futter, aber alles wird abgelehnt? Kochst du selbst und überlegst dir immer wieder neue Gerichte? Aber dein Tier frisst einfach nicht. Dann schaue dir dein Tier mal genauer an. Zeigt es weitere Symptome, die auf Unwohlsein hindeuten können? Bekommt es vielleicht Magen- oder Bauchschmerzen durch das Futter? Kaut es ungerne? Was fällt dir sonst noch auf?

Schmatzen

Schmatz dein Tier häufiger? Schmatzen ist ein Symptome, dass nicht so häufig war genommen wird. Entweder macht es das Tier total unauffällig oder es wird als Angewohnheit gesehen. Viele Tiere, die häufig Schmatzen haben Magenschmerzen, ihnen ist übel, sie haben Zahnschmerzen oder Schmerzen am Bewegungsapparat. Beobachte dein Tier und notiere es dir. Es ist ein extrem wichtiger Hinweis.

Verhaltensänderungen

Verhaltensänderungen nehmen wir Menschen ganz häufig als „Macke“ war. „Er hat eine neue Angewohnheit.“ höre ich ganz häufig bei mir in der Praxis. Wie ist es bei deinem Tier? Kann dein Hund plötzlich nicht mehr alleine bleiben? Läuft er dir ständig hinterher? Zeigt dein Hund Angst oder Stress? Mag dein Pferd oder deine Katze nicht mehr berührt werden? Ist Satteln deines Pferdes plötzlich unmöglich?

Diese Liste lässt sich unendlich weiter führen. Es gibt so viele Verhaltensveränderungen, die auf Schmerzen oder Unwohlsein hinweisen können. Dabei sind dies nicht nur Schmerzen des Bewegungsapparates.

Überleg mal. Wie geht es dir, wenn du Magenschmerzen hast? Wie geht es dir, wenn du Bauchschmerzen hast? Wie geht es dir, wenn du Ohrenschmerzen hast? Wie geht es dir, wenn dir dein Nacken, dein Rücken oder dein Kopf schmerzt? Möchtest du dann gestreichelt werden oder alleine gelassen werden? Nein, auch wir Menschen möchten, dass man sich um uns kümmert.

Überlege dir also genau, warum dein Tier sich im Verhalten verändert hat. Ist es wirklich ein „Macke“ oder steckt viel mehr dahinter. Notiere dir deine Überlegungen. So kannst du dir ein klares Bild davon machen.

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