Folge 12 - Wie du Allergiesymptome einteilst und auf welche pathogenen Faktoren du achten solltest.

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Shownotes

In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, wie du Allergiesymptome aus Sicht der TCM bei deinem tierischen Patienten einteilst und welche pathogenen Faktoren du beachten musst.

Lade dir hier das Workbook "In 5 Schritten zum TCM-Syndrom" runter: hier entlang.

Transkript der Folge

Faktoren, die eine Allergie auslösen können. Ich nehme dich mit in meinen Mitgliederbereich, denn dort haben wir das Thema Allergie sehr intensiv besprochen und diskutiert. Hallo und herzlich willkommen zum Tier TCM Podcast für deine erfolgreiche Tierheil- und Tierphysiopraxis. Mein Name ist Natalie. Ich unterstütze Tier-Therapeuten und zeige ihnen wies sie die Hürden der TCM mit viel Freude und Humor überwinden und die TCM erfolgreich in ihren Behandlungen anwenden. Außerdem unterstütze ich Tierbesitzer, damit die Tiere gesund werden und langfristig gesund bleiben. In meinem Podcast bekommst du persönliche Einblicke aus meiner Praxis. Außerdem sofort anwendbares Wissen und Tricks für deine Arbeit als Tier-Therapeut. Lehn dich zurück und lass dich inspirieren. Hallo und herzlich willkommen zum Tier TCM Podcast für deine erfolgreiche Tierheil- und Tierphysiopraxis. Mein Name ist Natalie. Ich unterstütze Tier-Therapeuten und zeige ihnen wies sie die Hürden der TCM mit viel Freude und Humor überwinden und die TCM erfolgreich in ihren Behandlungen anwenden. Außerdem unterstütze ich Tierbesitzer, damit die Tiere gesund werden und langfristig gesund bleiben. In meinem Podcast bekommst du persönliche Einblicke aus meiner Praxis. Außerdem sofort anwendbares Wissen und Tricks für deine Arbeit als Tier-Therapeut. Lehn dich zurück und lass dich inspirieren.

In der TCM teilt man die Allergie einmal unterschiedlich ein. Man kann die Einteilung aus unterschiedlichen Sichtweisen angehen. Einmal in dem man nach den Elementen geht. Dass es eine Schwäche im Bereich der Erde, der Milz gibt, dem Metall, der Lunge und im Wasser die Nieren. Und hier seht ihr hier auch den Zyklus entlang und dadurch entsteht eben eine schwäche des Qi, also das wahre Qi, das Abwehr-Qi ist dadurch beschädigt bzw. geschwächt. Und auch das Abwehr-Qi der ZangFu Organe kann durch die Allergen geschwächt werden oder ist schon dementsprechend geschwächt. Und dadurch entsteht die Allergie. Grundsätzlich sagt man immer ist das Zhen-Qi und das Milz-Qi, also das wahre Qi und das Milz-Qi geschwächt. Dann schaut euch auf jeden Fall nochmal die Grundsubstanz das Webinar an, wenn ihr da noch ein paar Probleme habt. Man geht immer davon aus, dass diese drei Elemente auf jeden Fall mit beeinflusst sind. Es kann aber auch noch sein, dass die Leber, das Holz mit beeinflusst ist. Ganz häufig, wenn wir zum Beispiel unzufriedene Tiere haben, wenn wir ein zorniges Tier haben, weil das einfach eine schlechte Haltung hat, wenn es auch nicht ausreichend oder dementsprechend ernährt wird, dann liegt es nahe, dass es zu einer Leber-Qi-Stagnation zum Beispiel kommt.

All das ist ganz wichtig, dass wir das abfragen. Und deswegen solltet ihr auf jeden Fall immer die Haltungsbedingungen auch überprüfen. Fragt was mit dem Tier gemacht wird. Obs überfordert wird, ob es unterfordert wird, ob es da irgendwelche Störfaktoren gibt, weil das die Leber dementsprechend auch mit stark beeinflusst. Und die Leber geht dann einfach, das ist dann der sogenannte Ke-Zyklus, der dann auf die Milz über geht. So, dass einmal ganz grob die Einteilung.

Pathogene Faktoren nehmt euch immer mit rein, schaut sie euch immer mit an. Die sind einfach ganz wichtig. Da haben wir natürlich den Wind der ganz schnell beginnt unten meistens auch einen kurzen Verlauf hat. Ohne bestimmte Lokalisation. Dann wandert der auch mal, es kommt zum Juckreiz. Gerade im Kopfbereich, an den Ohren, ja Ohrenentzündungen, an der Körperoberfläche. Das ist ganz typisch, so fängt das meistens an. Manchmal haben die Tiere dann auch wirklich eine Aversion gegen Wind. Wollen bei Wind zum Beispiel nicht raus, das gibt es auch.

Wir haben natürlich auch den inneren Wind, dass dürfen wir nicht vergessen. Der dann auch für den Juckreiz auslöst. Ich hatte mal einen Fall, da kam das Tier ja wegen der Allergie und was sich dann im Laufe der Befragung rausgestellt hat ist, dass das Tier auch leichte epileptiforme Anfälle hat. Hier haben wir den inneren Wind dann auch, der dann schon richtig rein gewandert ist, der dann meistens auch das Yin betrifft. Wo es dann auch an die Struktur geht und auch die Leber gerne mal angreift.  Wenn der Wind heiß ist, wenn der Wind eine heiße Natur hat, dann haben wir Pappeln, also meistens erbsengroße Knötchen, die dann jucken, wo es kratzt, wo wir Fissuren haben, wo Hotspots entstehen.

Wenn der Wind kalter Natur ist, kommt es meistens auch am Kopf und im Ohrbereich vor. Im Humanbereich auch gerne mal an den Händen. Hier fehlt dann eben diese Wärme, ganz vereinfacht gesagt, wenn man darauf fast. Fragt auch immer nach wann der Juckreiz entsteht, wenn ihr Patienten habt, die starken Juckreiz haben. Sich vielleicht auch aufgekratzt haben. Meistens ist es so, dass sich der Wind dann durch die Hitze verschlimmert oder eben auch zur Mittagszeit. Und die Kühle dann eben den Juckreiz auch lindert. Also da wirklich auch immer mal nach den Tageszeiten fragen. Denkt da auch an die Organuhr, wenn ihr damit arbeitet, dass ihr das alles dementsprechend mit einbringt.

Die Hitze ist natürlich auch ein Bestandteil, ein großer pathogener Faktor. Hier haben wir eine Yang-Fülle. Es kommt zu einer Schwellung, zu Rötungen, die Wunden neurotisieren teilweisen suppen die wunden auch richtig raus, dass hier schon ein Exsudat mit rauskommt. Wir haben Pappeln und Maculae mit dabei. Auch wieder Knötchen dementsprechend oder, dass die Haut auch einfach dementsprechend verfärbt ist und gar nicht über das Hautniveau überragt. Also, dass wir hier weder eine Schwellung, noch Knötchen oder sonst was haben. Aber, dass das einfach richtig warm ist und dass wir eine Verfärbung der Haut haben. Ja, also hier auf jeden Fall immer auch gut Fell scheiteln und alles anschauen damit ihr da nichts am überseht. Teilweise schwitzen die Tiere auch vermehrt. Achtet hier drauf, dass ihr dann einen Qi-Verlust habt und dass die Körpersäfte verletzt werden und dementsprechend auch eindicken. Hitze verschlimmert den Zustand immer, da wollen die Tiere auch am teilweise, wenn Sommer ist gar nicht so in die Sonne raus, denkt hier auch an die hellen Hunde zum Beispiel oder an die Pferde, wenn sie eine Allergie haben und sie gehen in die Sonne raus und wir haben dann in der Hitze als pathogener Faktor, dass die Hitze den Zustand auf jeden Fall nochmal verschlimmert und dass man die dann auch dementsprechend schonen bzw. aus der Sonne rausbringen muss. Eiterbildung haben wir auch ganz häufig bei der Hitze mit dabei. Also das könnt ihr euch wirklich schon mal so hinter die Ohren schreiben dementsprechend, wenn Eiterbildung mit dabei ist, dass ihr auf jeden Fall zu fünfundneunzig Prozent der Hitze habt.

Nässe ist auch ein ganz typischer pathogener Faktor, der von außen nach innen sozusagen eindringt. Ja offene Wunden haben wir ganz häufig wo dann dementsprechend der nässe Faktor mit dabei ist. Eiter auch dementsprechend. Fragt auch immer nach der Haltung, nach der Umgebung, wenn die Pferde zum Beispiel im feuchten Stall stehen an und Juckreiz haben kann das durchaus daher rühren, dass im inneren Bereich dann wenn die Feuchtigkeit natürlich eindringt. Denkt daran, dass die Milz mit dem Lauf der Zeit gestört ist. Das der Transport und die Umwandlung dann einfach dementsprechend gestört ist. Das wir eine Ansammlung von Flüssigkeit haben, dass wir Nässe mit dabeihaben. Hier kommt es dann auch ganz häufig zur Bläschenbildung, das ist sehr unangenehm. Ich hatte das selbst mal eine Allergie mit dem pathogenen Faktor Nässe im Bereich des Gallenblasen-Meridianes. Der läuft an bei den Menschen auch noch hier seitlich über den Bauchbereich und ich hatte hier richtig Bläschenbildung. Auch noch mit einer Hitze dabei und das ist richtig schmerzhaft und sehr unschön. Juckreiz, Erosionen, die Bläschen platzen dann auch teilweise richtig auf, wenn die Tiere dann jucken das ist wirklich ein kein Spaß und man muss wirklich gut schauen, dass man die Nässe rausbekommt.                    

Die klinischen Manifestationen der Nässe habe ich euch nochmal nach orten an aufgelistet. Im Endeffekt haben wir das gerade schon an mit durchgesprochen. Wir haben eben den Kopf wo wir eben auch eine Schwere und ein Benommenheitsgefühl haben. Die Augenlider sinn rot und geschwollen, also ganz ganz dick, ein Gerstenkorn; auch wenn ein Gerstenkorn durch eine Allergie entsteht, durch vermehrtes Augensekret, wenn der Tränen-Nasen-Kanal vielleicht auch immer dicht ist durch Allergene. Auch hier können wir dann dementsprechend Problematiken haben. Geschwollene Lippen, gerötete Lippen sehen wir jetzt bei den Tieren eher seltener, aber bei den Menschen ist das gar nicht so selten. Schwitzen oder Ekzeme, auch am Hodensack. Das habe ich hier jetzt extra nochmal mit aufgelistet. Hier denkt man nämlich auch nicht mit dran, dass auch Ekzeme durch eine Allergie ausgelöst werden können wenn sie am Hodensack sind. Juckreiz im Genitalbereich, wenn die Tiere sich extrem lecken im Genitalbereich, wenn die Tiere Genitalekzeme haben, übermäßiger Scheidenausfluss auch das kann alles wirklich durch eine Allergie ausgelöst werden. Und man denkt vielleicht ist eine Infektion oder sonstiges; dabei ist es eine Allergie. Deswegen hier auch nochmal die Ohren bisschen genauer aufsperren.  Pappeln, Pusteln natürlich; das Ganze im Bereich der Haut. Im Endeffekt jegliche Hautläsion, wo ein Sekret austritt, geschwollene schmerzhafte Gelenke. Auch da bitte wieder dran denken, wenn die Leute zu euch am kommenden mit Bewegungsapparatproblemen, dass das wirklich auch durch eine Allergie entstehen kann. Das habe ich ja gerade schon gesagt. Und wenn der Gallenblasenmeridian mit betroffen ist, was ich gerade auch schon gesagt habe, dann ist der Flankenbereich einfach sehr schmerzhaft und berührungsempfindlich teilweise. Wenn man die Tiere dort anfasst dann fahren die gerne rum, weil es einfach wirklich sehr weh tut.

Weitere pathogene Faktoren an die ihr denken solltet Insektenstiche natürlich, eine konstitutionelle Schwäche wenn wir die schon vorstanden haben, weil das Tier schlecht aufgewachsen ist, weil es ein Tierschutztier ist und so weiter und so fort, weil im Jungtieralter schwere Erkrankungen aufgetreten sind. Im Humanbereich würde man das zu den Kinderkrankheiten zählen. Emotionen natürlich, was ich schon gerade gesagt habe, unangemessene Haltung, Ernährung und auch die Umwelttoxine die wir gerade schon besprochen haben. Hier wirklich auf jeden Fall immer daran denken und alles abfragen. Also, wenn ihr hört, dass ein Allergiepatient zu euch kommt. Macht euch da vielleicht vor ab oder macht euch gleich mal eine Liste mit Stichpunkten die ja abfragen wollt. Diese könnt ihr dann für alle Allergiepatienten verwenden. Das ihr hier nichts vergesst. Denn das passiert ganz schnell.

Wie viele Teppiche im Haus liegen, wenn eine Hausstaub- oder Milbenallergie vorliegt. Auch daran sollte man wirklich immer denken.

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